Pechvogel

Als Brody gestern Abend bei Dunkelheit in den Garten ging, muss sich dort wieder irgendeine Katze aus der Nachbarschaft rumgetrieben haben. Da Brody aber ungebetene Gäste in seinem(!) Garten überhaupt nicht duldet, erteilte er der Besucherin einen umgehenden Platzverweis.
Leider erledigte es dieses wieder immer mit einer großen Portion Übermut, stieß sich irgendwo im Garten gewaltig den Kopf und zog sich dabei zwei üble Schnittwunden an der Nase und zwischen den Augen zu. Das muss ihm verdammt wehgetan haben!!!
Wir eilten also schnellstens in die Tierklinik, wo er mit Nadel und Faden wieder zusammengesetzt wurde. Ein Problem dabei war nur leider die Sedierung – Brody wollte sich partout nicht ruhigstellen lassen und wehrte sich sichtlich dagegen, einzuschlafen. Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, incl. 2x nachdosieren.
So wie es seine typische Art ist, sorgte er natürlich auch diesmal wieder für große Verblüffung. Nachdem er verarztet worden war und wir gehen konnten, stand er nämlich trotz der stark dosierten Sedierung plötzlich auf und lief aufrechten Ganges zielstrebig in Richtung Ausgang. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Eigentlich hätte er dazu gar nicht in der Lage sein können. Dem Tierarzt klappte der Unterkiefer jedenfalls vor Erstaunen bis auf den Fußboden. Im Auto legte er sich sofort wieder hin und döste vor sich hin.
Heute schläft er den ganzen Tag seinen Rausch aus und ist noch verschmuster, als er sowieso schon immer ist. Der arme Kerl!

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Nachtrag:

Es wächst zusammen, was zusammen gehört! Die Fäden an Brodys Nase und Stirn wurden wieder gezogen. Er war ganz tapfer und hat wunderbar still gehalten. Die Wunden sind schon recht gut verheilt und nur noch ein wenig verschorft.
An der Nase wird Brody wohl eine gut sichtbare, helle Narbe zurückbehalten, aber einen so schönen Hund kann ja nichts entstellen 🙂

Fäden gezogen

Die Pfote mal wieder

Dass Brody seit gestern humpelt, hat nur indirekt mit den wilden Tobereien mit Dexter zu tun. Gestern Abend entdeckte ich, dass Brody sich den Ballen seiner rechten Vorderpfote eingeschnitten hat. Das habe ich bei der ersten „Untersuchung“ wohl übersehen. Der Schnitt ist zwar nur ca. 1,5cm lang und auch nicht so tief, dass es blutete, aber es scheint doch ziemlich unangenehm für ihn zu sein.

Edit 07.06.2011:
Die Pfote ist wieder vollständig verheilt. Es stellte sich heraus, dass es gar keine richtige Schnittverletzung war. Vielmehr war es so eine komische Blase, die sich am Ballen gebildet hatte und aufgerissen war. Die trockene, feste Haut löste sich mehr und mehr ab und die darunter liegende, neue Haut sah eigentlich schon völlig intakt aus. Vielleicht war sie einfach nur noch zu empfindlich, was Brodys Humpeln erklären könnte. Jetzt hat er es aber überstanden!

Zungenhunde

Nachdem ich Brody für einige Zeit ein Tobeverbot mit anderen Hunden erteilt hatte, gab es heute endlich wieder ein Date mit seinem geliebten Dexter. Die Begrüßung fiel so liebevoll-stürmisch aus, dass Brody jetzt vorne rechts etwas humpelt. Es sieht nicht dramatisch aus, aber ich werde es im Auge behalten.
Während unseres Spazierganges hielt sich Brody erstaunlich gut zurück und versuchte nur selten, Dexter zu … öhm … „belästigen“ 😉
Sehr schön war, dass Dexter sich auch mal zur Wehr setzte, so dass Brody sich mehrmals freiwillig auf den Rücken warf – ein sehr seltener Anblick!

Verletzt

Gestern Nachmittag hat sich Brody gleich zwei Pfoten zerschnitten, als wir am Mahlower Graben wieder ein paar Dummy-Wasser-Übungen machen wollten. Beim 2. oder 3. Dummy hat er plötzlich laut gejault, als er ins Wasser gesprungen ist und als er wieder ans Ufer kam, wurde an den Pfoten und auf dem Boden gleich alles rot. Den Dummy brachte der kleine Verrückte trotzdem mit zurück. Nach unserer Erstversorgung brachten wir Brody in Windeseile zu Karin, die seine Wunden vorzüglich verarztete. Vorne rechts hat er zwei Schnitte in der Pfote. Einen tiefen, langen und einen etwas kürzeren. Außerdem ist eine Sehne angeritzt. Hinten links hat er ein Loch im Ballen. Jetzt heißt es für ihn Ruhe, Ruhe, Ruhe…! Für ihn als Wasser- und Sportjunkie wird das sicher eine schwere Zeit. Hoffentlich verheilt alles gut und schnell. Da Brody sowieso in Narkose war, wurden auch gleich die ED/HD-Bilder gemacht. In ein paar Wochen werden die Ergebnisse bekommen. Bis dahin heißt es „Daumen drücken“.

Eröffnung der Badesaison 2010

Samstag, Ohrenkontrolle bei Frau Doktor. Die Tierärztin empfing Brody mit den Worten „Hach, der Schönling ist da…“ und nannte ihn ständig „mein Schatz“. Pfff! Brody ist und bleibt MEIN Schatz. Das schlimme Ohr sieht jedenfalls schon wieder fast normal aus, das ist ja das wichtigste.Heute ging es in den Grunewald. Wir sind bei Regen losgefahren, die Kamera blieb daher zu Hause. Als wir dort ankamen schien die Sonne und der Himmel war fast wolkenlos. Hmpf! Ich war stinksauer. Egal, wir hatten trotzdem wie immer viel Spaß.Als Brody den Pohlesee erblickte, war er nicht mehr zu halten und rannte wie ein Irrer los. Eins, zwei, hüpf war er im Wasser und eröffnete die Badesaison 2010. Zwar nur ganz kurz, aber immerhin. Mir war das aber nicht ganz geheuer, denn nach ein paar Metern war es noch vereist. Brody hatte natürlich nichts besseres zu tun, als auf die Eisfläche zu kraxeln und weiter in Richtung Seemitte zu latschen. Das konnte ich nicht lange mit ansehen und pfiff ihn zurück, sicher ist sicher.

Update der vergangenen Wochen

In den letzten Wochen hat sich viel bei uns getan. Brody ist, soweit es seine Größe angeht, kaum noch von erwachsenen Labis zu unterscheiden und er ist mit Volldampf in seine erste, pubertäre Rüpelphase gestartet. Manchmal macht es ihm sichtlich Spaß, zu versuchen, seinen Willen und seinen Dickkopf entgegen aller erlernten Regeln durchzusetzen. Aber da ja zum Glück ein ganz weicher, lieber Kern in ihm steckt, war es noch immer ein Leichtes, Brody davon zu überzeugen, dass ich hier die Hosen anhabe und dass dies auch so bleiben wird.

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Über Brody’s Wahl seiner Schlafplätze müssen wir allerdings noch mal ein Wörtchen reden:

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Besonders interessant und lehrreich war das Junghundseminar mit Carsten Schröder. Obwohl Brody an dem Tag irgendwie auf Krawall gebürstet war, konzentrierte er sich trotzdem bei den Aufgaben und Übungen und arbeitete toll mit. Die Dummyarbeit ist bei ihm auf jeden Fall ausbaufähig.

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Heute versuchte sich Brody mal als Hausbesetzer:

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Beim Forumstreffen geriet Brody heute mit seinem Bruder Figo aneinander. Figo gewann bereits in der 1. Runde durch einen technischen K.O.! Brody hat ein gelochtes Ohr und einen Cut am Augenlid davongetragen. Eigentlich sind es recht harmlose, kleine Verletzungen, nur auf’s Auge müssen wir jetzt sehr achten, da es doch recht angeschwollen ist.

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Brody scheint das alles aber überhaupt nicht zu stören. Er ist zum Glück quietschfidel wie immer.

13 Wochen alt / Brody war krank

Fast 4 Tage lang hatte Brody nun mit furchtbaren Verdauungsproblemen zu kämpfen. Er war völlig schlapp und für nichts zu gebrauchen:
 
Es war nicht schön, ihn so leiden zu sehen. Zwei Spritzen, Medikamente und frisch gekochtes Hühnchen mit Reis haben ihm wieder auf die Beine geholfen. Jetzt ist er wieder richtig gut gelaunt und genauso frech und lustig wie vorher. Heute war er wieder in extremer Spiellaune, hat draußen andere Hunde geärgert und zu Hause ständig mit seinem Lieblingsplüschtier gespielt (ich musste natürlich immer schön mitmachen).

11 Wochen alt

Heute ist Brody 11 Wochen „alt“ geworden und bringt nun stolze 9,7 kg auf die Waage. Den ersten Tierarztbesuch und die damit verbundene Impfung hat er heute mehr oder weniger tapfer über sich ergehen lassen. Die Untersuchung fand er toll und er schaltete dabei sogar seinen Heckpropeller ein. Aber als er vorne mit Leckerlies abgelenkt und hinten gelocht wurde, merkte er, dass er an seinem Knackpo doch nicht bloß gestreichelt wurde. Er sah die Spritze, brach kurzfristig in Panik aus und wollte flüchten. Da aber eine weitere Handvoll Leckerlies auf dem Tisch landete, vergaß er die Spritze umgehend wieder und wandte sich seinem größten Hobby zu: Futtern!!! 🙂
Hinterher war Brody jedenfalls wieder ganz der alte und frech wie immer. So schlimm kann es also nicht gewesen sein.